Wie man Reis richtig kocht: 10 wichtige Geheimnisse
Es scheint, als gäbe es kein einfacheres Gericht als gewöhnlichen gekochten Reis, der so gut zu Fleisch und Gemüse passt. Aber sobald es ans Eingemachte geht, fangen die Probleme an! Mal kocht er zu Brei, mal bleibt er hart und kaum essbar. Aber lass dich nicht entmutigen: Jeder hat diese Phase durchgemacht! Zumal wir bereits alle Geheimnisse gelernt haben, wie man Reis richtig kocht – und wir teilen sie mit dir!
1. Immer waschen
Beim Transport und der Lagerung zerbröselt Reis in der Packung immer ein wenig, und das ist klebrige Stärke, die beim Kochen zusammenklebt. Damit der Reis locker wird, muss er immer und ausnahmslos gewaschen werden!
2. Nicht einweichen
Wenn Reis zu lange im Wasser liegt, tritt immer mehr Stärke aus. Deshalb sollte er auch direkt vor dem Einlegen in den Topf gewaschen werden. Das gilt besonders für weißen Reis, aber auch bei ungeschältem oder Wildreis sollte man solche Experimente nicht machen.
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3. Wähle das richtige Geschirr
Am besten eignet sich ein Topf mit dickem Boden, in dem der Reis nicht anbrennt, während er Wasser aufnimmt. Und die Temperatur verteilt sich in solchen Töpfen viel gleichmäßiger. Ganz ideal ist es, wenn du einen kleinen gusseisernen Kasan hast.
4. Reis sofort in kochendem Wasser kochen
Gib den Reis ins Wasser, wenn es bereits kocht, und nicht von Anfang an in kaltes Wasser. Das hängt teilweise wieder mit dem Stärkegehalt zusammen, und teilweise quillt er so weniger auf und bleibt bissfest.
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5. Reis-Wasser-Verhältnis
Tatsächlich gibt es keinen einheitlichen Standard für die Proportionen, da Reis sehr unterschiedlich sein kann. Zum Beispiel reichen für Langkornreis 1,5-2 Teile Wasser auf 1 Teil Reis, während für braunen und Wildreis bereits 3 oder sogar mehr Teile benötigt werden. Lies also unbedingt zuerst die Verpackung und die Empfehlungen des Herstellers!
6. Wie lange Reis kochen
Bei der Kochzeit ist es ähnlich wie bei den Proportionen: Sie kann zwischen 10-15 und 60 Minuten variieren. Danach empfehlen wir, den Reis noch etwa 15 Minuten stehen zu lassen.
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7. Reis während des Kochens nicht umrühren
Rühre den Reis einmal gut um, wenn du ihn in den Topf gibst, damit er nicht an den Wänden kleben bleibt. Nach dem Aufkochen die Hitze reduzieren, Gewürze hinzufügen, den Deckel schließen und den Topf überhaupt nicht anfassen, bis der Reis gar ist.
8. Gewürze rechtzeitig hinzufügen
Wenn der Reis bereits gekocht ist, nimmt er Salz und Gewürze schlecht auf, daher solltest du sie während des Kochens hinzufügen. Salz sollte am besten schon vor dem Aufkochen des Wassers hinzugefügt werden. Experimentiere mit Kräutern, Curry, Zimt, Nelken und sogar Zitronenschale.
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9. Wasser nicht abgießen
Viele wissen es nicht, aber man muss das Wasser beim Reis nicht abgießen, wie bei Nudeln. Es reicht aus, die passenden Proportionen zu wählen, denn je mehr Wasser, desto mehr überschüssige klebrige Stärke.
10. Wie kocht man Reis für Sushi?
Im Gegensatz zu gewöhnlichem Reis sollte Sushi-Reis klebrig sein, und dafür gibt es spezielle Rundkornsorten. Wasche ihn gut, gieße Wasser im Verhältnis 1:1,5 darüber, koche ihn 15 Minuten lang und lasse ihn weitere 15 Minuten unter dem Deckel stehen. Für die Würze koche 2 EL Reisessig, 1 TL Zucker und 1 TL Salz auf.
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